JW-Dorfer-Pauschenwein: Empfehlungen des Fiskalrats zeigen dringenden Handlungsbedarf bei Pensionen

Auch die aktuelle OECD-Studie „Pensions at a Glance 2023“ bestätigt die Forderungen der Jungen Wirtschaft

Foto Dorfer-Pauschenwein
© Anna Rauchenberger

 „Die heute präsentierten Empfehlungen des Fiskalrates zeigen einmal mehr, dass bei den Pensionen dringender Handlungsbedarf besteht. Ich kann nur einmal mehr an die Bundesregierung appellieren, hier gegenzusteuern und Maßnahmen für ein nachhaltiges Pensionssystem zu setzen. Auch die OECD legt der Regierung in ihrer aktuellen Pensionsstudie dringenden Reformbedarf nahe“, sagt Bettina Dorfer-Pauschenwein, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Die Junge Wirtschaft tritt seit langem für eine nachhaltige Pensionsreform ein. Für ein zukunftsfähiges Pensionssystem braucht es einen Nachhaltigkeitsautomatismus, der das Regelpensionsalter an die steigende Lebenserwartung anpasst. Diese dynamische Anpassung sichert nicht nur eine nachhaltige finanzielle Stabilität, sondern gewährleistet auch die langfristige Sicherung der Pensionen für kommende Generationen. Gleichzeitig ist die Schaffung von Leistungsanreizen ein wichtiger Aspekt. Beim Thema Arbeiten im Alter ist eine kontinuierliche Evaluierung und Weiterentwicklung in den kommenden Jahren unerlässlich. „Wenn es Fairness gegenüber der jungen Generation geben soll, müssen jetzt endlich Taten folgen. Das bestätigen sowohl die Empfehlungen des Fiskalrates als auch die OECD-Studie“, so Dorfer-Pauschenwein abschließend.

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