Recovery Watch – Live-Berichterstattung zur Erholung der Wirtschaft nach dem Lockdown

Der wöchentlich erscheinende Recovery Watch der WKÖ zeigt anhand von Frühindikatoren wie es der Wirtschaft aktuell geht. Die WKÖ beobachtet die wirtschaftliche Entwicklung in Echtzeit, um zu informieren und unter Einbeziehung dieser Ergebnisse die Interessen der Unternehmen bestmöglich zu vertreten. Erste Signale zeigen bergauf.

Portrait Christoph Schneider

Christoph Schneider

Leiter der Abteilung für Wirtschafts- und Handelspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich | Gastautor

3.7.2020

Foto zeigt Christoph Schneider
© Wilke

Jede Woche erscheint freitags der Recovery Watch auf unserer Website. Wir verwenden sieben aussagekräftige Frühindikatoren, um zu zeigen, wie es der Wirtschaft aktuell geht. Anhand des Stromverbrauchs, der Besuchsfrequenz im Einzelhandel, der LKW-Fahrleistung, der Wiener-Linien-Fahrgastzahlen und weiteren Kennzahlen zum Arbeitsmarkt und zum BIP zeigen wir durch Grafiken, wie gut und schnell sich unsere Wirtschaft vom Corona-Schock erholt.

Was bringt der Recovery Watch den Betrieben?

Für strategische Entscheidungen von Unternehmen ist neben dem Know-how über das eigene Unternehmen, die Kunden und die Mitbewerber, auch eine aussagekräftige Einschätzung zum Status quo der Gesamtwirtschaft sowie der Ausblick auf die Zukunft nützlich.

Starten Sie in Ihr Wochenende mit der neuen Ausgabe vom Recovery Watch. Er erscheint jeden Freitag am frühen Nachmittag. Besuchen Sie unsere Website Recovery Watch zur österreichischen Wirtschaft oder melden Sie sich per Email an für unseren Recovery Watch. Schicken Sie uns einfach ein Email an: whp@wko.at

Wie steht es momentan um die österreichische Wirtschaft?

Erste Signale zeigen, dass es seit Mitte April wieder bergauf geht. In den letzten Wochen hat die Erholung aber eine Pause eingelegt. Im Moment liegt unsere wirtschaftliche Aktivität aber noch um rund 11 % unter dem Vorjahr. Wir brauchen neuen Schwung nach oben. Die Öffnung der Grenzen sollten dem Tourismus zu einem Comeback verhelfen – auch wenn dieser vermutlich wieder auf kleiner Flamme starten wird. Auch die anderen konsumorientierten Dienstleistungen, sowie die Gastronomie und der Handel verspüren derzeit noch Zurückhaltung bei den Konsumenten, aber es geht bergauf mit der Konsumlaune.

Dr. Christoph Schneider leitet seit 2009 die Abteilung für Wirtschafts- und Handelspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich. Der gebürtige Kanadier ist zudem Vorsitzender des Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen der österreichischen Sozialpartner.

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