Benjamin Hadrigan zeigt’s: Unternehmertum schafft mehr

Mit seiner Lehrerbewertungs-App hat der 18jährige Jungunternehmer Benjamin Hadrigan geschafft, was Bildungspolitikern jahrzehntelang nicht gelungen ist: die Debatte über eine vernünftige Feedback-Kultur an Österreichs Schulen zu etablieren.

Portrait Elisabeth Zehetner-Piewald

Elisabeth Zehetner-Piewald

Bundesgeschäftsführerin

21.11.2019

Benjamin Hadrigan und JW-Bundesgeschäftsführerin Elisabeth Zehetner-Piewald
© JW Benjamin Hadrigan und JW-Bundesgeschäftsführerin Elisabeth Zehetner-Piewald

Als ehemaliger Schülervertreter weiß er, dass das ein wichtiges Thema für die Zukunft unseres Bildungswesens ist. Wir erinnern uns: Auch im universitären Bereich hat es zunächst langen Widerstand gegen die Devise „Prüft die Prüfer“ gegeben. Mittlerweile sind studentische Feedbacks auf die Leistungen der Vortragenden kein Problem mehr.

Feedback im Bildungswesen ist das Um und Auf

Innovationen der digitalen Welt fordern und fördern Feedback auf Leistungen. 360-Grad-Feedback ist für alle, die in der Wirtschaft stehen – egal, ob als Unternehmer oder als Mitarbeiter – Teil ihres Alltags. Diese Rückmeldungen der Kunden sind wichtiger Impuls zur Weiterentwicklung von Produkten und Leistungen. Es kann mir niemand erklären, dass das nicht auch im Bildungswesen funktionieren soll.

Dass es bei der App nicht um Abqualifizieren geht, wie manche Lehrervertreter behaupten, zeigen die bisherigen Bewertungen der Lehrer: Sie fallen großteils sehr positiv aus. Dass sich die Debatte über die neue App auf die vielleicht eine oder andere bestehende Kinderkrankheit fokussiert, ist verständlich, aber der falsche Schwerpunkt.

Weiter so!

Denn das Prinzip ist richtig. Benjamin Hadrigan hat ein wichtiges bildungspolitisches Thema mit unternehmerischer Innovationskraft angepackt. Er schafft, woran andere lange Jahre gescheitert sind. Und dafür gebührt ihm ein großes Dankeschön! Und: Weiter so, lieber Benjamin!

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