10 neue Sterne am Walk of Fame der Jungunternehmer

Unter dem Motto „Walk of Fame der Jungunternehmer“ verlieh die Junge Wirtschaft Tirol am 09. September zum bereits elften Mal den Jungunternehmerpreis. 

©Die Fotografen / WKT Die Preisträger des Jungunternehmerpreises 2020

"Junge Wirtschaftstreibende sind die fördernde Kraft in der Wirtschaft. In einer Welt, die sich rasant und nachhaltig verändert, sind Jungunternehmer und Newcomer jene Säule, die mutig, konsequent und wirkungsvoll für die Zukunft der Tiroler Wirtschaft Verantwortung übernimmt", eröffnet der Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol Dominik Jenewein den Galaabend.

Mit dem Jungunternehmerpreis will die Junge Wirtschaft erfolgreiche Jungunternehmer vor den Vorhang holen und als Vorbild präsentieren.

95 Einreichungen bewertete die Jury bestehnd aus Martin Granig (Startup-Beauftrater der Jungen Wirtschaft Tirol und Co-Founder von Monkee GmbH) Dominik Jenewein (Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol und  Geschäftsführer von JEWA Massmöbel), Anja Niedworok (ehem. Innovationsberaterin der WK Tirol), Manfred Pletzer (Vizepräsident der WK Tirol und Geschäftsführer der Pletzer Gruppe) und Klaus Schaller (Geschäftsführer des KSV Tirol).  Die Gewinner: ein bunter Branchenmix von Apps über Quantencomputer und Hotel bis hin zum Hofladen.

Der Jungunternehmerpreis wurde in den drei Kategorien "Kreative Dienstleistung", "Moderne Tradition", "Neue Ideen - Neue Produkte - Neue Märkte" sowie der Sonderkategorie "Startup" vergeben. Eine hochkarätige Jury hat folgende innovative Preisträger - mit hohem Wachstums- und Erfolgspotenzial - ermittelt:

KATEGORIE MODERNE TRADITION

1. Platz: Viktoria's Home - Viktoria Fahringer

©Die Fotografen / WKT ViKtorias Home

Das Viktorias Home vereint ein Gourmet-Wirtshaus, Spa-Appartements und eine Kochschule unter einem Dach. Bei der Betriebsübergabe 2019 wurde aus dem Tiroler Hof mit Hilfe der Familie das 4-Sterne-Gesamtkonzept Viktorias Home. Im neuen Restaurant treffen Wirtshausklassiker auf moderne Gourmet-Küche und in der hauseigenen Kochschule gibt Fahringer regelmäßig Kochkurse.


2. Platz: Leithoff OG - Siegfried Leitner und Martin Hoffmann

©Die Fotografen / WKT Leithoff OG

Siegfried Leitner und Martin Hoffmann gehen mit ihren Urnensäulen auf die Tendenz zur Feuerbestattung ein und ermöglichen individuelle und persönliche Urnengrabstätten. Wie ein traditioneller Grabstein wird auch jede Säule individuell gestaltet. Dafür werden Materialien wie Naturstein, Edelstahl und Glas verwendet. Perfektioniert wird die Säule durch Ornamente, Bildmotive und Licht durch Solarpaneele. So entstehen zeitgemäße und moderne Urnengrabstätten.


3. Platz: Aeronimo KG - Johanna und Martin Jenewein

©Die Fotografen / WKT Aeronimo KG

 Als „Essenz der Alpen“ lassen Johanna und Martin Jenewein die alte Tradition der Salzsiederei wieder aufleben. Anfang 2020 übernahm das Ehepaar eine Halle in der einstigen Salzstadt Hall und fing an, sie zu einer Pfannensaline umzubauen. Das alpine Salz wird aus den Ablagerungen des Ur-Ozeans von vor 250 Millionen Jahren gewonnen, als von Plastik noch keine Rede war - somit ist das Salz garantiert Mikroplastik frei.

KATEGORIE KREATIVE DIENSTLEISTUNG

1.Platz: winePad GmbH - Arno Hofer

©Die Fotografen / WKT winePad GmbH

 Die erste digitale Weinkarte weltweit bündelt gastronomisches Know-how und spezifisches Fachwissen mit digitaler Innovation. So kann das winePad beispielweise in Lokalen und Restaurants eingesetzt werden, in denen kein eigener Sommelier tätig ist. Es kann den Gästen nicht nur die Weine des Hauses vorstellen, sondern diese auch beraten. 


2. Platz: Visium3 GmbH - Erich Kurz und Stefan Zeiler

©Die Fotografen / WKT Visium3 GmbH

Das Planungsbüro von Elektrotechniker Erich Kurz und Haustechnik-Profi Stefan Zeiler bietet alles aus einer Hand an: Haus-, Elektro- und Energietechnik. Dabei wollen sie individuelle, gazheitliche Konzepte entwickeln. Je früher die Ingenieure bei einem Projekt eingebunden werden, desto besser. Es ist sogar möglich bereits in der Planungsphase eien Optimierung am 3D-Modell vorzunehmen, statt später Pläne anzupassen.


3. Platz: Weberhofs Hofladen KG - Magdalena Mair

©Die Fotografen / WKT Weberhof

Der Hofladen bietet ein breites Sortiment: Eier, Milch, Joghurt, Käse, Brot, Nudeln und Kuchen werden direkt am Weberhof erzeugt. Zudem finden Produkte anderer Bauern aus der Umgebung ebenfalls Eingang in das Sortiment, unter anderem Obst und Gemüse, Speck und Würste sowie Schnaps und Gewürze.


KATEGORIE NEUE IDEEN - NEUE PRODUKTE - NEUE MÄRKTE


1. Platz: Alpine Quantum Technologies GmbH - Thomas Monz

©Die Fotografen / WKT AQT

AQT will im Bereich Quantencomputer mit der Qualität seiner Produkte herausstechen: weniger Strom- und Platzverbrauch, keine erhöhten Vorsichtsmaßnahmen. Das Ziel: Kunden mit minimalen Einstiegsbarrieren an die Leistung eines Quantencomputers zu ermöglich, ohne, dass diese das Gerät selbst besitzen müssen.


2. Platz: XBuild - David Abfalterer und Tobis Rieser

©Die Fotografen / WKT XBuild

Die unterschiedlichen Akteure bei einem Großbauprojekt unter einen Hut zu bekommen, das schafft die App XBuild: diese schafft es alle unterschiedlichen Firmen während eines laufenden Projekts über Änderungen, Protokolle und Bauschritte zu informieren. So sind alle Faktoren aufeinander abgestimmt und alle Beteiligten auf dem gleichen Wissensstand - ein Gewinn für alle Involvierten.

3. Platz: Mountain Bike Movement - Daniel Tulla

©Die Fotografen / WKT Mountainbike Movement

Mountain Bike Movement konzipiert und baut naturnahe Trails in ganz Tirol. Bei der Begehung vor Baustart werden alle zuständigen Behörden eingebunden: Jagd, Naturschutz und Forst helfen bei der Abklärung die zum finalen Weg zur Bauverfahrengenehmigung führt. Dabei könenn auch spannende Projekte wie eine blaue Strecke über die weltberühmte Streif entstehen.


SONDERKATEGORIE STARTUP

Startup Optronia GmbH - Nicola Baldo und Ulrich Hausmann

©Die Fotografen / WKT Optronia

Optronia hat sich auf die Entwicklung und Integration optischer Sensortechnik spezialisiert. Mit ihrem ersten kommerziellen Produkt nehmen sich die Gründer Ulrich Hausmann und Nicola Baldo einem verbreiteten Problem beim Einsatz von Mähmaschinen an. Denn während hochgewachsenes Gras ein hervorragendes Versteck vor Fressfeinden bietet, werden die dort eingesetzten Mähmaschinen zur tödlichen Gefahr für Rehkitze. Optronia hat Mähmaschinen mit elektronischen „Augen“ ausgestattet, die erkennen können, was sich hinter den Pflanzen verbirgt.

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