Oona Horx-Strathern: „Pionierinnen im Aufbruch in die Zukunft“

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„Frauen brauchen nur auf ihre Instinkte zu vertrauen und können mit der Analyse von Megatrends innovative, unternehmerische Ideen entwickeln.“

Oona Horx-Strathern erforscht am Zukunftsinstitut in Wien die zwölf Megatrends, die sich aus der Gesellschaft heraus entwickeln. Diese Trends sind überall auf der Welt zu beobachten, befinden sich je nach Land jedoch in unterschiedlichen Phasen. Die Zukunftsforscherin betont, dass es wichtig sei, dass Frauen diese Trends wahrnehmen und die Dynamiken betrachten, die sich daraus ergeben. In Zukunft werden laut Expertin Berufe wie Trainer, Explainer oder Sustainer an Bedeutung gewinnen und hier liegen die Stärken der Frauen klar im Vorteil. Aber auch in anderen Bereichen der Zukunftsgestaltung ist die weibliche Perspektive essenziell. Horx-Strathern hebt hervor, dass die klassisch männlich geprägte Stadtplanung revolutioniert werden müsse, um Städte frauenfreundlicher zu gestalten. Zudem zeigt sie auf, dass sich in der Coronakrise der Trend der menschlichen Konnektivität als besonders stark erwies. Auch hier liefert sie Beispiele, wie Frauen neue Wege finden, um diese mit Architektur oder Co-Living Projekten zu schaffen und lobt deren Erfindergeist: „Frauen brauchen nur auf ihre Instinkte zu vertrauen und können mit der Analyse von Megatrends innovative, unternehmerische Ideen entwickeln.“