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© Tim Rost


In Fachkreisen ist die Metamorphose des Hotelunternehmers Bodo Janssen gut bekannt – Millionärssohn und begehrtes Model, wird als Student mit 24 Jahren entführt und erlebt acht traumatisierende Tage in Gefangenschaft. Nach Abbruch des Studiums startet seine Berufskarriere vorerst mit einem eigenen Fitnessstudio. Erst 2005 steigt Bodo Janssen in das elterliche Unternehmen ein, heiratet 2006 und bekommt sein erstes von drei Kindern. Ein Jahr später stirbt sein Vater bei einem tragischen Flugzeugabsturz. Den nicht nur für ihn weltbewegenden Bruch erfährt Herr Janssen allerdings im Jahr 2010. Ausgelöst durch eine Befragung der Mitarbeiter, die ihrem Chef kein gutes Zeugnis ausstellen, zieht er sich zunächst zu Pater Anselm Grün in ein Kloster zurück. Danach ist alles anders. Die prägenden Erfahrungen im Kloster lösen einen einschneidenden persönlichen Wandel aus und münden in einen regelrechten unternehmenskulturellen Paradigmenwechsel der gesamten Upstalsboomgruppe. Der Mensch ist fortan nicht mehr „Mittel zum Zweck“.

Die nächsten Jahre stehen ganz im Zeichen der Weiterentwicklung des Unternehmens zu einer gemeinnützigen Stiftung mit dem Ziel Menschen zu stärken und die Umwelt zu schonen. Die Erträge fließen unter anderem in die Ausbildung, die Gesundheit und ein menschenwürdiges Älterwerden. Wertschöpfung durch Wertschätzung sind die neue Devise und sein Vorzeigeunternehmen und der sogenannte „Upstalsboom Weg“  sind mittlerweile Impulsgeber für einen Kulturwandel in der Arbeitswelt und haben Vorbildwirkung für zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen .