Das Know-how der Mitarbeiter im Umgang mit digitalen Werkzeugen ist entscheidend für die Geschwindigkeit, in der Unternehmen die Transformation hin zur digitalen Wirtschaft meistern. Wir sind der Meinung, dass sowohl in Betrieben, als auch in allen Stufen der Ausbildung im Sinne des lebenslangen Lernens verstärkt digitale Kompetenzen gefordert und gefördert werden sollten.

Mit dem Format „Jungunternehmer im Fokus“ möchten wir von der Jungen Wirtschaft aufzeigen, wie die Digitalisierung die jungen Unternehmen in Österreich, ihre Arbeitsweise und Geschäftsmodelle beeinflusst.

Virtual Reality als Musterschüler der Digitalisierung

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Virtual Reality ein gutes Tool für die Umsetzung der Digitalisierung ist. Wenn es beispielsweise darum geht Räume, Objekte oder Abläufe darzustellen, die gerade geplant werden und erst in digitaler Form existieren. Exemplarisch kann hier Architektur genannt werden, wo VR gerade besonders gerne eingesetzt wird. Mithilfe von VR-Brillen kann ein Objekt schon in einem frühen Planungsstadium „persönlich“ betreten werden. Durch das räumliche Gefühl, das durch diese Technologie möglich ist, können Attribute wahrgenommen werden, die auf einem Computerbildschirm nicht greifbar sind.

Wie fühlt sich die Raumhöhe an? Wirkt der Eingangsbereich einladend? Wie würde man sich durch das Objekt bewegen? Fühlt sich der Kunde seiner neuen Wohnung wohl? Die Chancen der Digitalisierung liegen hier eindeutig darin, bessere Produkte mit kürzerer Vorlaufzeit zu entwickeln und früher Probleme zu entdecken und auszumerzen.

„Jungunternehmer im Fokus“ im Vrei Cafè in Wien

Wir haben uns dort angesehen, wie diese aufstrebende digitale Technologie in einem Geschäftsmodell für alle erlebbar gemacht werden kann:

VREI ist das erste VR-Café Europas und wurde 2015 von einem jungen Start-Up begründet. Ziel war es, die neue Technik Virtual Reality jedermann zugänglich zu machen. VR ist aber nicht nur eine neue Technologie, sondern auch eine neue Art Medien zu konsumieren. Umso wichtiger war es, Kunden nicht zu überfordern, sondern sie langsam, mit persönlicher Betreuung an die Thematik heranzuführen. Als Basiskonzept wurde deshalb ein Café mit gemütlicher Atmosphäre gewählt, in dem Virtual Reality Geräte kostenlos angeboten wurden. Zu den gratis Angeboten kamen bald Bezahlbare hinzu. Anfänglich konnte die virtuelle Realität nur sitzend erlebt werden, heute bewegt man sich frei im Raum oder wird im Motion-Simulator durchgeschüttelt.


Klar ist: Virtual Reality wird rasch zu einem wesentlichen Bestandteil der Wirtschaft. Nicht nur im erlebbar machen für die Kunden, sondern auch in der notwendigen Flexibilisierung von digitalen Prozessen sehen wir großes Potential der VR und sind gespannt, in welchen Bereichen wir sie in Zukunft noch finden werden.