Die nächste Bundesregierung muss den eingeschlagenen Weg etwa bei der Steuerreform weiter gehen. Wir dürfen nämlich absolut keine Zeit verlieren.


Das Maßnahmenpaket liegt bereits auf dem Tisch und es beinhaltet genau jene Punkte, die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer für die Weiterentwicklung ihrer Betriebe benötigen: die Senkung der Körperschaftssteuer, eine deutlich verbesserte Absetzbarkeit von geringwertigen Wirtschaftsgütern, die Anhebung der Kleinunternehmergrenze und ein neuer Einkommensteuertarif. Diese Reformen müssen unbedingt durch die nächste Regierung weitergeführt werden. Jede Verzögerung bedeutet nämlich einen Rückschlag für unseren Standort.

Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer brauchen Maßnahmen für nachhaltiges Wachstum

Das sind jene Maßnahmen, die vor allem Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer stark spüren – und deshalb für den gesamten Standort einen Kick-Start bedeuten würden. Alle politischen Parteien müssen verstehen, dass Entlastungen für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer nicht eine Frage der politischen Ideologie, sondern eine reine Notwendigkeit sind. Darüber darf es keine Diskussion geben! Es geht nämlich um die Zukunft unseres Landes und darum, welche Grundlagen wir für die nächsten Generationen legen. Die Reformen müssen nachhaltige Effekte auslösen, damit unsere Zukunft gesichert werden kann.

Das Thema Arbeitszeitflexibilisierung hat schon gezeigt, dass hinter dem Schreckensszenario, das von den Arbeitnehmervertretern gezeichnet wurde, keine sachlichen Argumente stecken: die durchschnittliche Arbeitszeit ist durch die durchgesetzten Maßnahmen nicht gestiegen. Die notwendige Arbeitszeitflexibilisierung war die richtige Maßnahme und bedarf weiterer flankierender Reformen, die unseren Standort modern und innovativ machen und ihn vor allem für die Herausforderungen der Digitalisierung und weiterer Globalisierung wappnen.

Der Standort darf kein Spielball für politische Experimente sein

Die politische Gemengelage ist momentan ein wenig verfahren und schwer zu greifen. Wir möchten an alle politischen Parteien appellieren, vor den Wahlen keine populistischen und vor allem schädlichen Entscheidungen zu treffen, die die nächsten Generationen büßen müssten. Der Budgetpfad der bisherigen Bundesregierung muss eingehalten werden und die Schuldenpolitik der vergangenen Jahrzehnte endgültig in die Geschichtsbücher verbannt werden.

Gleichzeitig ist die nächste Regierung, egal in welcher Zusammensetzung, aufgerufen, sich ebenfalls von sachlichen Argumenten und standortrelevanten Notwendigkeiten leiten zu lassen und nicht von taktischen Manövern, die in Steuergeld-Verschwendung münden würden.

Junge Wirtschaft als verlässlicher Partner für die nächste Regierung

Egal wer Teil der nächsten Regierung ist: die Junge Wirtschaft vertritt die Anliegen aller 120.000 österreichischen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer und wir werden die Interessen unser Mitglieder immer laut und direkt vertreten. Wir wissen genau, was es braucht, damit der Standort auch in Zukunft florieren kann. Die letzte Bundesregierung hat zahlreiche unserer Forderungen übernommen – wir werden auch der nächsten Bundesregierung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn: Die Zukunft der Wirtschaft ist unser Job!