Als Interessenvertretung der österreichischen Gründerinnen und Gründer, Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreich setzen wir uns dafür ein, dass junge Selbstständige die besten Rahmenbedingungen für ihre Tätigkeit haben. Der wirtschaftliche Erfolg Österreichs von morgen hängt davon ab, dass das jungunternehmerische Potenzial von heute entfesselt wird.

 

Dabei fokussieren wir auf konkrete Rahmenbedingungen für  junge Unternehmen genauso wie das allgemeine (wirtschafts-)politische Umfeld, dass den Wirtschaftsstandort Österreich und damit die Entfaltung der jungen Unternehmen maßgeblich beeinflusst.

  

Wir forden konkret:  

  

Junges Unternehmertum

  • #3fueralle – Lohnnebenkostenförderung für alle
    I n   U m s e t z u n g: Im Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018 ist ein Beschäftigungsbonus für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze vorgesehen. Für jeden zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatz (Vollzeitäquivalent) – beginnend mit Juli 2017 – werden den Unternehmen in den nächsten 3 Jahren 50 % der Lohnnebenkosten erstattet. Die Abwicklung erfolgt über die aws. Die Maßnahme ist für drei Jahre befristet und wird evaluiert.
  • Rechtssicherheit in Bezug auf den Selbstständigenstatus bieten
    I n   U m s e t z u n g: Das Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018 sichert die legistische Umsetzung des Sozialpartnerpapiers zur Schaffung von Rechtssicherheit bei der Abgrenzung von selbstständiger und unselbstständiger Tätigkeit im 1. Halbjahr 2017 zu.
  • Privates Kapital durch Einführung eines Beteiligungsfreibetrags mobilisieren
  • Betriebliche Ebene bei Arbeitszeitgestaltung stärken
    I n   U m s e t z u n g: Im Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018 verpflichten sich Bundesregierung und Sozialpartner
    gemeinsam bis 30. Juni 2017 ein Paket zu erarbeiten.
  • Betriebsnachfolgen und -übergaben erleichtern

Digitale Welt

  • Moderne Dateninfrastruktur flächendeckend zur Verfügung stellen
    I n   U m s e t z u n g: Im Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018 ist festgelegt, dass bis 2020 alle KMU über ultraschnelles Breitband verfügen sollen.
  • Digitale Kompetenzen stärken
    I n   U m s e t z u n g: Im Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018 ist die Digitale Grundbildung – inklusive
    Medienbildung – in den Lehrplänen für die Volksschule wie auch für die Sekundarstufe I verankert.
  • Chancengleichheit beim grenzüberschreitenden Online-Handel sicherstellen


Gut ausgebildete Fachkräfte

  • Ganztägige, individualisierte Schulangebote schaffen
  • Politik-, Wirtschafts- und Finanzunterricht als Allgemeinbildung verankern
  • Individuelles Bildungskonto einrichten
  • Das Potenzial von Flüchtlingen gezielt nutzen


Wettbewerbsfähiger Standort

  • Abgabenquote auf 40 % senken
  • Körperschaftsteuer auf 20 % reduzieren
  • Probezeit auf drei Monate verlängern
  • Zumutbarkeitsbestimmungen ausweiten
    I n   U m s e t z u n g: Das Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018 will die Mobilität am Arbeitsmarkt ab 1.1.2018 fördern und dazu die Zumutbarkeitsbestimmungen überarbeiten (Mindestentfernung, Aufstockung der generellen Mindestverfügbarkeit von 16 auf 20 Stunden, Untergrenze von 1.500 Euro Bruttolohn bei Vollzeit)
  • Lohnverrechnung vereinfachen


Zukunftsfähiges Pensionssystem

  • Nachhaltigkeitsautomatismus etablieren
  • Anreize für längeres Arbeiten für Betriebe und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer setzen
  • Verstärkten Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lockern
    I n   U m s e t z u n g: Im Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018 soll zur Erleichterung der Neu-Einstellung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die älter als 50 Jahre sind, die derzeitige Regelung modifiziert werden.


Download Arbeitsprogramm (pdf, 4 MB)