Einmal auf die Schnauze zu fallen ist besser, als es gar nicht probiert zu haben!

 

Wenn einer weiß, was es heißt, ein kleines Unternehmen weltweit bekannt zu machen, dann ist das Schokoladen-Pionier Josef Zotter. Seine Schokolade geht inzwischen um die ganze Welt. Er spricht über die süßen und bitteren Seiten des Erfolgs und wie er seine Marke etabliert hat.

 

Der damals 26-jährige Josef Zotter beschließt, dass er seine eigenen Ideen umsetzen will. Zusammen mit seiner Frau Ulrike Zotter eröffnen sie die Zotter Konditorei in der Glacisstraße in Graz. Die ungewöhnlichen Kreationen wie „Hanfschnitte“, „Die funny Torte“ und „Käferbohnenroulade mit Koriander“ erwerben regionalen Ruhm. Josef Zotter expandiert und eröffnet drei weitere Filialen.

 

Josef Zotter beginnt im Hinterstübchen der Grazer Konditorei Schokoladen zu produzieren und erfindet die handgeschöpfte Schokolade, eine Mischung aus Erfindungsgabe und Handarbeit, gefüllt in Schichten und Lagen. 1996 muss Josef Zotter Insolvenz anmelden. Drei von vier Filialen werden geschlossen. Das Scheitern wird für ihn zu einer der prägendsten Lebenserfahrungen.

 

1999 entschließen sich die Zotters ganz auf Schokolade zu setzen. Im ehemaligen Stall am elterlichen Hof wird die z o t t e r Schokoladen Manufaktur eröffnet.

 

Von da an ging es die Karriereleiter steil bergauf und das Unternehmen Zotter zählt heute zu den Top 25 besten Chocolatiers der Welt.