Viele Menschen, in der Wirtschaft und überall sonst, spüren inzwischen, dass es auf vorgefertigtes Wissen und dessen konsequente Anwendung alleine nicht ankommt, und effiziente Spezialisten die Welt nicht besser machen werden. Oskar Kern wird in einem ungewöhnlichen Vortrag neue Denkansätze und Impulse liefern, wie Menschlichkeit, Führung, Leadership und Motivation in Zukunft funktionieren können und warum managen alleine nicht mehr reichen wird. Es geht darum, die Menschlichkeit auf allen gesellschaftlichen Ebenen neu zu entdecken. 


Oskar Kern

Zur Person

Oskar Kern wird als Sohn eines Briefträger-Ehepaars in Oberösterreich geboren. Er besucht die Hauptschule in einem kleinen Dorf, musste mit 14 von Zuhause ausziehen, um in Linz die HTL für Elektrotechnik zu besuchen. Eine Zeit, die für ihn nicht ganz friktionsfrei war.
Nach seiner Ausbildung startet er als Ferialarbeiter bei Siemens und bekommt die Chance, Zeichner im Unternehmen zu werden. Sein Weg verlief zügig: vom Zeichner zum Projektleiter - zum Senior Projektleiter verantwortlich für Großprojekte - weiter zum Trainer für Projektmanagement. Er baut die Projektkalkulation bei Siemens auf und studiert berufsbegleitend. Mit 28 Jahren wird er Regionalmanager für Salzburg und führt den bankrotten Bereich innerhalb von 7 Jahren als Marktführer an die Spitze.
2009 gründete er seine Unternehmensberatungsfirma OSKAR KERN development consulting und erhielt bereits im ersten Anlauf den Salzburger Landespreis für Innovationen.
Das Angebot seiner Firma, Geschäftsführer zu werden, schlug er mit dem Argument aus, dass er seine Mitarbeiter und die Menschen in der Region nicht allein lassen wolle. Erst als eine geeignete Lösung für die Situation gefunden wurde, nahm er das Angebot zwei Jahre später an und wechselte an die Spitze des größten österreichischen Gebäudetechnikkonzerns ELIN mit 1.600 Mitarbeitern und rund € 250 Mio Umsatz jährlich.