18 Millionen Euro hat die Unternehmerfamilie Gerber in das Flaggschiff der Gerber Gruppe und den Ausbau zum Resort investiert. Das ‘neue’ Mooshaus zeichnet sich durch seine Höhenlage und seine Nähe zu Innsbruck aus.

Knapp 90 Prozent der beim Umbau des Mooshaus im Kühtai involvierten Firmen kamen aus der Region und haben ihren Sitz in Nord- und Südtirol. „Uns war es wichtig nicht nur das eigene Haus zu optimieren, sondern auch ein klares Bekenntnis zum Standort Tirol abzugeben. Deshalb haben wir großteils auf lokale Anbieter und regional ansässige Firmen zurückgegriffen“, so Mario Gerber, Geschäftsführer der Gerber Hotels. Die Hotelgruppe investierte im Laufe des Sommers 18 Millionen Euro in die Renovierung und den Umbau des 4-Sterne-Superior Hotels Mooshaus zum Hotelresort mit Sportgeschäft und Skischule.

Mit dem hauseigenen 'Gerbers Staff Resort Kühtai', Fortbildungsmöglichkeiten und zahlreichen Extras wie zum Beispiel einem vergünstigten Skipass für das Skigebiet Kühtai sind die innovativen Gerber Hotels aber auch attraktiver Arbeitgeber für künftig rund 160 Personen.

„Der komplette Umbau war von der Vision getrieben, unseren Kunden künftig ein einzigartiges Produkt zu bieten. Daher haben wir uns auch lange mit den Details beschäftigt“, erklärt Gerber, der die Hotelgruppe vor vier Jahren gemeinsam mit seinem Bruder übernommen hat. „Natürlich wäre kleiner und weniger aufwendig möglich gewesen, aber heutzutage geht es nicht mehr einfach darum, Betten zu verkaufen. Der Gast sehnt sich nach Erlebnissen“, bringt es Gerber auf den Punkt. 

Eines dieser Erlebnisse bietet der auf exakt 2.050 m Seehöhe gelegene, 100 m lange Endless Sky Pool: Mit Blick auf die Bergkulisse des Kühtai geht es quasi direkt von der Piste ins warme Wasser. Außerdem dürfen sich Gourmets im Restaurant „Das Gerbers – Fine Asian Cuisine“ auf internationale Kochkunst in alpiner Umgebung freuen. Das Restaurant, das auch Nicht-Hausgästen zugänglich ist und so das gastronomische Angebot im Kühtai um eine weitere, internationale Facette bereichert, hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, sich eine Haube zu erkochen. 

Auch für die Kleinen ist in Form eines attraktiven Angebots für Familien bestens gesorgt: vom Babypool bis zum Kids Spa, von der Teens Lounge bis zum Kinosaal gibt es in der 700 m2 großen Kinder-Erlebniswelt für jede Altersgruppe zahlreiche Attraktionen. Ein weiteres Highlight des Mooshaus Familien-Angebots ist die Ravensburger Spielewelt. Pädagogisch durchdacht, praxiserprobt und kindgerecht von Experten konzipiert, bietet die Spielewelt im Mooshaus alles, was Kinderherzen höherschlagen lässt. 

Welchen Herausforderungen Familien im Skiurlaub oft gegenüberstehen, könne man sich als Tiroler fast nicht vorstellen, führt Gerber weiter aus: „Das touristische Angebot besteht aus einer Vielzahl an Leistungen, die meist einzeln und aufwendig gebucht werden müssen. Der Gast sollte das Urlaubspaket aber möglichst einfach zusammenfügen können. Familienurlaub darf nicht kompliziert sein.“ Wohl auch ein Grund dafür, dass zu den familiengeführten Gerber Hotels neben drei Hotels und zwei Restaurants künftig auch eine Skischule sowie ein Sportgeschäft inklusive Skiverleih und –depot gehören. 

Nach einer spannenden Führung durch das Haus, bei der die Mitglieder der JW Innsbruck Stadt/Land und der JW Imst sogar bis in die Küche vordringen durften, standen der Hausinhaber Mario Gerber und sein Vater Bruno Gerber beim gemeinsamen Ausklang Rede und Antwort.