Betriebsunterbrechung

 

Nicht nur der Unternehmensbereich birgt Risiken und Gefahren. Auch im persönlichen Bereich kann man durch Unfall und Krankheit schnell an seine Grenzen stoßen.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, was mit Ihrem Unternehmen passiert, wenn Sie einmal länger gesundheitsbedingt ausfallen? Haben Sie aus Ihrem Betrieb laufende Einnahmen oder fließt Geld nur, wenn Sie gerade ein Projekt oder eine Dienstleistung abgeschlossen haben?

Kosten wie Miete, Pacht, Löhne und Gehälter werden ja auch dann fällig, wenn keine Einnahmen vorhanden sind.

Um versicherungstechnisch vorzusorgen gibt es die Möglichkeit einer Betriebsunterbrechung oder BUFT (Betriebsunterbrechung für freiberuflich Tätige und selbständige Gewerbetreibende).

Je nach Variante werden Unterbrechungsschäden nach Sachrisiken (zB.: Nach einem Feuer-, Sturm-, Leitungswasser- oder Einbruchdiebstahl- Schadensfall) oder auch zusätzlich nach Krankheit und Unfall ersetzt.

Auf Wunsch und bei speziellen Berufsgruppen kann auch eine zusätzliche Deckung für Burn Out beantragt werden.

 

Tipp:

Erkundigen Sie sich beim Abschluss einer Betriebsunterbrechungsversicherung auch nach einer Deckungserweiterung Mehrkosten BU.

Mehrkosten sind Betriebsaufwendungen, die zusätzlich zu den gewöhnlichen Betriebsaufwendungen infolge des eingetretenen Sachschadens aufgewendet werden müssen.

Hier hinein fallen zum Beispiel zusätzliche Kosten für Anmietung von Gebäuden oder Räumen, Umzugs- und Transportkosten, zusätzliche Kosten für die Anmietung von maschinellen Anlagen, zusätzliche Kosten für Überstunden und zusätzlichen Werbeaufwand hinein.