Exakt drei Viertel der österreichischen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer zeigen sich persönlich von der Corona-Krise betroffen: Das dokumentiert das Konjunkturbarometer der Jungen Wirtschaft, welches das Market-Institut Ende Mai/Anfang Juni erhoben hat

Der Lockdown und die Eindämmungsmaßnahmen haben deutliche Spuren hinterlassen – auch bei Branchen, die zuvor ausgezeichneter Stimmung waren, haben sie einen kräftigen Dämpfer verpasst. Die Jungunternehmerinnen und -unternehmer sind bei der Ertragslage, ihrer eigenen Kostensituation, den Investitionsaktivitäten oder den Plänen, neue Mitarbeiter zu engagieren, deutlich vorsichtiger gestimmt als in vorangegangenen Befragungen.

„Die Krise bedeutet für die Jungunternehmer noch lange nicht das Ende. Viele von uns haben eine emotionale Berg- und Talfahrt durchlebt“, meint Hannes Buchhauser, Landesvorsitzender der JW Steiermark. „Wir blicken aber optimistisch auf das zweite Halbjahr und werden zukünftig noch mehr auf die Themen wie Regionalität, Nachhaltigkeit & Innovationen setzen.“   


Junge Unternehmen fördern und unterstützen 

Um junge Unternehmen bei der Rückkehr zur Normalität nachhaltig zu unterstützen, fordert die Junge Wirtschaft vor allem die Umsetzung eines Beteiligungsfreibetrages, die Absetzbarkeit des Arbeitsplatzes im Wohnungsverband und dass das erfolgreiche KMU.Digital Programm fortgesetzt wird, um junge Unternehmen gegen Krisen besser zu rüsten und ihre digitale Transformation mit Beratung und Unterstützung zu forcieren.   

Fairplay für Scheitern

Nachdem auch vielversprechende junge Betriebe durch die Corona-Krise unschuldig zum Handkuss kommen, fordert die Junge Wirtschaft ein Maßnahmenpaket für eine neue Kultur der zweiten Chance. „Wir brauchen für jene, die es unverschuldet erwischt hat, eine gute neue Startbasis“, so der JW Landesvorsitzende Buchhauser.

Der Landesvorstand der JW Steiermark wird in den kommenden Jahren verstärkt auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Innovation setzen.

Der Landesvorstand der JW Steiermark wird in den kommenden Jahren verstärkt auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Innovation setzen.


Zu den Umfrageergebnissen: -> Stimmungslage der österreichischen JungunternehmerInnen - JW Konjunkturbarometer

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