Die Junge Wirtschaft Graz und die Regionalstelle Graz der WKO Steiermark luden in die Fachhochschule Campus02 bereits zum sechsten Mal zum Grazer „Familien-Unternehmer-Osterfest“ ein - nicht ohne Grund, wie Regionalstellenobfrau Sabine Wendlinger-Slanina weiß: „51% der österreichischen Unternehmen sind Familienbetriebe und sie beschäftigen österreichweit fast zwei Drittel aller ArbeitnehmerInnen – diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig unsere familiengeführten Unternehmen für unsere Gesellschaft sind“.


Die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit verschwimmen gerade bei diesen Unternehmen sehr. Der WKO Graz und der Jungen Wirtschaft ist es daher ein Anliegen, einmal im Jahr die Unternehmer und deren Familien zu diesem Zusammentreffen einzuladen. „Damit bieten wir nicht nur eine Plattform fürs Netzwerken in etwas anderer Atmosphäre, sondern wollen damit eben auch auf die Bedeutung der österreichischen Familienunternehmen und auf deren Herausforderungen hinweisen“, erläutert Regionalstellenleiter Viktor Larissegger.
Eine Studie der KMU-Forschung zeigt, dass der Umsatz und die Beschäftigung bei rund 30% dieser Unternehmen in den letzten Jahren stabil geblieben ist. 23% haben die Umsätze bei gleichbleibendem Beschäftigungsstand erhöhen können und bei 19% sind sowohl Umsätze als auch die Anzahl der Mitarbeiter gestiegen.
Eine der größten Herausforderungen für Familienunternehmen ist die Phase der Übergabe von der überdurchschnittlich viele betroffen sind: Jedes 10. Familienunternehmen befindet sich in der Phase vor der Übergabe, während sich über alle Unternehmen hinweg nur jedes 20. in der Phase vor der Übergabe befindet!


Die Unterstützung dieser Unternehmen ist der WKO Steiermark daher ein großes Anliegen: So bietet die WKO Steiermark mit dem Innolab ein „Restart-up“-Programm an, das speziell an schon länger am Markt befindliche Unternehmen gerichtet ist. Weiters gibt es im Service individuelle Übergabeberatungen und die Initiative „Follow Me“ unterstützt bei der Suche nach Nachfolgern.

„In der Interessenvertretung setzen wir uns in Graz dafür ein, dass die Verwaltung noch dienstleistungsorientierter wird, da die nach wie vor bestehende Bürokratie Nachfolgegenerationen oft vor der Übernahme bestehender Geschäfte zurückschrecken lässt“, berichtet Wendlinger-Slanina.
Das Programm des diesjährigen Festes mit Schnitzeljagd, Luftballonkünstler, Kinderschminken, Malstation, Tanzeinlage der Kids der Tanzschule Eichler und der Zaubershow mit „Freddy Cool“ fand jedenfalls sehr großen Anklang. In der Aula des Campus herrschte lebhaftes Treiben. Die über 130 Erwachsenen nutzten die Gelegenheit zum Osternetzwerken, während ihre über 100 Kinder an den Stationen beschäftigt waren. Für’s leibliche Wohl war auch gesorgt und zum Abschluss gab es noch für jedes Kind ein kleines Osternesterl.


Rückfragen an:
Mag. Viktor Larissegger
WKO Steiermark, Regionalstelle Graz
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