Dass Berufsunfähigkeit nichts Abstraktes, sondern vielmehr etwas unangenehm Häufiges ist, zeigen folgende Zahlen: Rund 62.000 Anträge auf Zuerkennung einer Pension aus gesundheitlichen Gründen sind im vergangenen Jahr 2013 bei der Pensionsversicherungsanstalt eingegangen. Jeder Fünfte ist von Berufsunfähigkeit bedroht.

Dauerhafte Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der oder die Betreffende zu zumindest 50 Prozent außer Stande ist, den bisherigen Beruf weiterhin auszuüben. Von 2,2 Mio. Pensionisten in Österreich sind rund 470.000 infolge einer Berufsunfähigkeit in Pension. Etwa jeder zweite Neuzugang ist unter 55 Jahre alt. Die Tendenz stark steigend. Häufigste Ursache sind Erkrankungen des Muskel-und Skelettapparates, als Ursache neuerer Invaliditätspensionen sind psychische Erkrankungen- Stichwort Burnout- im Vormarsch. Das statistische Handbuch der österreichischen Sozialversicherung weist in 33,1 Prozent der Fälle psychische Erkrankungen als Hauptursache für die Zuerkennung einer Berufsunfähigkeitspension aus, gefolgt von Krankheiten des Bewegungsapparates (28,5%) und sonstigen Ursachen (27,4%).

Das Risiko wird immer noch unterschätzt. Mit einem Existenzschutz kann der Lebensstandard der Familie gesichert, besondere Behandlungskosten und Therapien abgedeckt und Grundkosten wie Miete oder Kredite gedeckt werden.

Eine solche Art der Versicherung passt besonders für Eltern, von denen das Wohl der Kinder abhängt und für Selbstständige.