29.05.2012
Melanie Pirklbauer
Wimberger Haus und bluesource - mobile solutions:
Freistädter Wirtschaft holt 2 von 3 Siegerplätzen beim Jungunternehmerpreis 2012
Jubel bei der Freistädter Wirtschaft: Gleich 2 der insgesamt 3 Sieger des heurigen Jungunternehmerpreises gingen an Betriebe aus dem Bezirk Freistadt. WKO-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss freut sich: „Einmal mehr haben wir bewiesen, dass wir in unserer Region absolute Top-Betriebe haben. Beim Jungunternehmerpreis 2012 haben wir alle anderen Bezirke weit hinter uns gelassen.“
In der Kategorie „Kreative Idee, innovativer Betrieb, innovatives Produkt“ ging der erste Platz an Roland Sprengseis und Wolfgang Stockner mit der Firma bluesource – mobile solutions gmbh aus Hagenberg. Der Sieg in der Kategorie „Betriebsnachfolge“ ging an Christian Wimberger, Wimberger Haus GmbH in Lasberg.
Gabriele Lackner-Strauss und Dietmar Wolfsegger von der WKO Freistadt waren gemeinsam mit Christoph Heumader von der JW Freistadt die ersten Gratulanten bei der Preisverleihung in Schwertberg.
„Wir sind nicht nur bei der Anzahl an Betriebsgründern top, immerhin verzeichnen wir im Bezirk durchschnittlich mehr als 3 Betriebe pro Woche. Viele unserer Betriebsgründer entwickeln sich auch prächtig, wachsen, und zählen zur Elite in Oberösterreich, “ so Dietmar Wolfsegger, Leiter der WKO Freistadt.
Die bluesource – mobile solutions gmbh aus Hagenberg wurde 2006 gegründent und weist mittlerweile 18 Beschäftigte auf. Sie entwickelt, designed und testet mobile Marketing-Tools. Neben mobilen Apps für renommierte Unternehmen und Marken entwickelt „bluesource - mobile solutions― eigene Produkte und steht Agenturen als Beratungs- und Umset-zungspartner für alle Themen rund um das Mobiltelefon zur Seite. Der Fokus liegt auf Software-entwicklung rund um das Mobiltelefon und dieser Schwerpunkt hat das Unternehmen zu einem verlässlichen Spezialisten in der Branche wachsen lassen.
Eine der Innovationen des Teams rund um Sprengseis und Stockner ist „mobile-pocket―, eine Applikation für Smartphones, welche es dem Nutzer erlaubt, alle seine Kundenkarten am Mobil-telefon zu speichern. Somit wird nicht nur das Mitführen der physischen Karte obsolet, auch das Vergessen von Gutscheine oder Aktionen gehört der Vergangenheit an. Zu viele Plastikkarten in der Geldbörse und im schlimmsten Fall das Verpassen eines tollen Angebots, aber leider die Karte nicht dabei: Das schrie förmlich nach einer neuen Lösung.
Um wertvolle Stammkunden mit einem attraktiven Tool zu unterstützen, die Anzahl der Plastikkarten zu reduzieren und das Angebotsmanagement extrem zu vereinfachen, entwickelte bluesource das Produkt „mobile-pocket―. Über 150.000 Österreicherinnen und Österreicher nutzen die App bereits, und monatlich werden es mehr. Das Ziel von Sprengseis und Stockner: „Wir möchten mit ,mobile-pocket‘ eine weltweite Marktdurchdringung erreichen(www.bluesource.at).
Christian Wimberger stieg nach der HTL ins elterliche Unternehmen als Bautechniker ein und lernte Organisation und Bauablauf kennen. Nach drei Jahren begann er in Wien das Studium Unternehmensführung/Management und war dort für ein regionales Bauunternehmen tätig. Nach der Baumeister- und Bauträgerprüfung stieg er wieder in das Unternehmen WimbergerHaus ein, weil schon damals feststand, dass er das Unternehmen übernehmen wird, und übernahm bald die alleinige Vertriebsverantwortung. Er baute den Vertrieb sukzessive aus, von jährlich 21 Mio. auf 43 Mio. Euro. 2010 übernahm Christian Wimberger auch die Verantwortung für die Bereiche Einkauf, Kalkulation und Planung, stieg in die Geschäftsführung des Unternehmens auf und be-kam 49 % der Gesellschaftsanteile überschrieben.
Das 1983 von seinem Vater Franz Wimberger gegründete Unternehmen zählt derzeit 220 Beschäftigte. Während der vergangenen eineinhalb Jahre hat Christian Wimberger das Unternehmen gemeinsam mit seinen Vater geleitet, wobei der Übergabeprozess extern begleitet wird. Mit Jahresende wird er das Unternehmen vollständig übernehmen.
„Für mich war es enorm wichtig, dass die Übernahme begleitend erfolgt ist―, so Christian Wimberger. „In diesen 5 Jahren konnte ich auch sehr viel von meinen Vater lernen und so Schritt für Schritt seinen Aufgabenbereich übernehmen. Rückwirkend war die externe Begleitung durch Experten nicht nur für mich, sondern für die ganze Familie von immenser Bedeutung.
In Zukunft möchte Christian Wimberger die Potenziale der Mitarbeiter verstärkt fördern. „Mir liegt es am Herzen, dass sich unsere Mitarbeiter im Unternehmen wohlfühlen. Denn nur zufrie-dene Mitarbeiter können Kunden begeistern.― Im zweiten Halbjahr wird daher damit begonnen, eine Mitarbeiterakademie aufzubauen (www.wimbergerhaus.at).









